Arbeitsweltbezogene Teilhabe und Vorbereitung der beruflichen Rehabilitation

Konzeption Tagesförderstätte

Die arbeitsweltbezogene Teilhabe beginnt,

  • sofern eine Vereinbarung im Rahmen einer durch den Sozialhilfeträger anberaumten Hilfekonferenz getroffen wird,
  • bzw. auf Empfehlung des Fachausschusses (§ 2 WVO) eine diesbezügliche Teilhabeleistung vereinbart wurde.

Zunächst erfolgt ein dreimonatiges Eingangsverfahren, analog dem in der WfbM - jedoch abgestimmt auf den Personenkreis der schwer und mehrfach behinderten Menschen und dem damit verbundenen hohen individuellen Unterstützungsbedarf. Dies ermöglicht eine gezielte Diagnostik, die Erprobung verschiedener Aktivitäts- und Beschäftigungsbereiche sowie die Ermittlung der Interessen und Fähigkeiten der einzelnen Person.

Im Rahmen der gestalterischen/kreativen Beschäftigungsangebote kommen unterschiedliche Werkstoffe, z.B. Peddigrohr (Korbflechtarbeiten), Webmaterial/Garne (Knüpfarbeiten), Wachsgranulat/Bienenwachs (Kerzenherstellung), Pappmaché (Plastiken herstellen), Ton (Töpfern), Filz und Papier (Bastelarbeiten) zum Einsatz.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich zudem in der Küche/Hauswirtschaft, Montage/Verpackung und im Garten-/Hausmeisterbereich unter Berücksichtigung der Lernwege zur beruflichen Bildung zum Erlernen der relevanten Anforderungen.

Nach diesen drei Monaten kann im Fachausschuss durch den Vertreter der Tagesförderstätte eine differenzierte Stellungnahme und Empfehlung über die weitere Rehabilitationsplanung abgegeben werden.

Die angebotenen Leistungen haben das Ziel der Vorbereitung der Aufnahme in den Berufsbildungsbereich bzw. einer Tätigkeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Bei entsprechender Eignung und Neigung besteht die Möglichkeit zur Aufnahme in den Berufsbildungsbereich der WfbM. Diesbezüglich besteht ein Kooperationsvertrag; Kooperationspartner ist die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg – Weser (PLSW).

Sofern jedoch nach dem Eingangsverfahren in der Tagesförderstätte aufgrund der Art oder Schwere der Behinderung keine oder noch keine Aufnahme in den Berufsbildungsbereich möglich sein sollte, bietet die Tagesförderstätte weiterhin vielseitige tagesstrukturierende Angebote.


Ihr Ansprechpartner:

Kontakt

Frau Franziska Wolfgram

Werkstattleitung (WfbM)
Telefon: 05041 / 77 672 200

 

 
 

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